Greenpeace ReUse Revolution Map

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Für nachhaltige, gesellschaftliche Entwicklungen gibt es vor allem eine Variable: Zugang. Neue Möglichkeiten müssen einfach zugänglich sein, für alle. Das haben sich unsere Freunde von Greenpeace auch gedacht und eine Karte für Läden ins Leben gerufen, in denen unverpackte Lebensmittel erhältlich sind. Zu finden sind da natürlich die Pioniere, die absoluten unverpackt Läden, die mit immer größeren Sortimenten zeigen was alles geht und wie schön Einkaufen sein kann. Aber in die Karte dürfen auch die Läden eingetragen werden, die es nicht groß auf den Fahnen stehen haben oder wo es in der Natur der Sache liegt und möglich gemacht wird, zb der Bäcker um die Ecke. Damit zeigt Greenpeace: es muss nicht perfekt sein, aber wir können jederzeit, jeden Tag, jeden morgen entscheiden, einfach anzufangen. Und unsere Tipps dann teilen. Ich habe zum Beispiel den Gemüseladen eingetragen, bei dem ich mir morgens auf dem Weg ins Büro frische Kräuter, Ingwer und Zitronen kaufe. Und auf dem Rückweg die Zutaten fürs Abendessen. Unverpackt. Das wäre doch eigentlich für jeden von uns machbar - und unterstützt auch noch die lokale Wirtschaft.

Und so geht es Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Denn laut Umweltbundesamt produziert jeder von uns im Durchschnitt jährlich 226,5 Kilogramm Verpackungsmüll, macht in Deutschland mit 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfällen jährlich. 47% davon entfallen auf die privaten Haushälte, also Müll, den wir durch unverpacktes Einkaufen vermeiden können - und sollten. Zwar ist Deutschland fortschrittlich im Recycling, aber Verpackungsmüll aus Kunststoff wird zb nur zu 49,7 Prozent wiederverwertet. (2019, Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/immer-mehr-verpackungsmuell)

Wir verbrauchen Rohstoffe, die die Erde nicht mehr hat und die wir, und so beweist es Greenpeace mit der Karte und der dazugehörigen ReUse Revolution auch manchmal einfach gar nicht brauchen.

#ReUseRevolution #zerowaste

 

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